Die letzte Schlacht um die Solarienverordnung UVSV |
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Hallo ###USER_name###, Anfang des Monats läuteten die Sitzungen der vier Bundesratsausschüsse die letzte Runde im Ringen um die "Solarienverordnung" ein. Wie schon unmittelbar nach den Sitzungen auf den BfB-Seiten bei Twitter und Facebook gemeldet, können die Empfehlungen der Ausschüsse hier heruntergeladen werden:
Ausführliche Erläuterungen der einzelnen Bestimmungen der Verordnung erhalten die BfB-Mitglieder nach der endgültigen Verabschiedung der Verordnung, also wenige Tage nach dem 18. März in einer weiteren InfoMail und im Mitglieder-Bereich der Verbands-Website: www.bundesfachverband-besonnung.de 24 ÄnderungsempfehlungenIn den Ausschüssen wurden insgesamt 24 Empfehlungen zur Änderung des von der Bundesregierung vorgelegten Entwurfs erarbeitet, mit denen sich nun das Bundesrats-Plenum am 18. März beschäftigen und darüber abschließend entscheiden muss.
Heute hat der BfB eine weiter Eingabe an die zuständigen Stellen in den Ministerien verschickt.
Hier nur zu einigen der Ausschuss-Empfehlungen: Zurück auf NullDie "krasseste" Empfehlung beschloss der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats: Ablehnung der Verordnung in Bausch und Bogen!
Zur Begründung lieferte der Ausschuss einige bemerkenswerte Sätze ab: "Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Verordnung eine Überregulierung darstellt, die mit dem allgemein akzeptierten Ziel des Bürokratieabbaus nicht zu vereinbaren ist..."
Die unzureichenden Ausnahmeregelungen und die übermäßige Belastung der Solarienbetreiber in Schwimmbädern oder Fitness-Studios wird kritisiert. Dann werden aber auch grundsätzlich an dem Gesamtzweck der Verordnung Zweifel angemeldet, wie sie von der Bunderregierung begründet wurde: "...Darüber hinaus hat der Bundesrat Zweifel, ob die in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren beobachtete Verdoppelung der Zahl der Hautkrebserkrankungen tatsächlich auf die vermehrte Nutzung von Solarien zurückzuführen ist. ... Zwar führt die Bundesregierung in ihrer Verordnung als Begründung "häufigere Sonnenurlaube und eine vermehrte Solariennutzung" an. Angesichts der Tatsache aber, dass lediglich etwa 5 Prozent der Bevölkerung Solarien nutzen, ist eine Kausalität zu bezweifeln."
In die gleiche Kerbe schlagen dann auch der federführende Umwelt-Ausschuss und der Sozialausschuss: "Es wird in der Vorlage (der Bundesregierung, d.Red.) dargelegt, dass die Zahl der Hautkrebserkrankungen seit Jahren steigt. Es wird nicht stichhaltig belegt, dass die steigende Zahl der Hautkrebserkrankungen in der Nutzung von Solarien begründet ist."
Ein Schlag ins Gesicht der Kreuzzügler gegen die künstliche Besonnung mit ihren oft bewussten Irreführungen der Öffentlichkeit.
Trotz dieser grundsätzlichen Ablehnung und Kritik durch den nicht federführenden Wirtschaftausschuss, bleibt die Verabschiedung der "Solarienverordnung" am 18. März sehr wahrscheinlich. BfB fasst noch einmal nachNach den Eingaben im Vorfeld der Ausschussberatungen hat jetzt der BfB noch einmal zu einigen der Punkte in den Empfehlungen der Ausschüsse Stellung genommen.
Dabei geht es im wesentlichen um vier Punkte:
Ein ausführliche Darstellung und Kommentierung können die BfB-Mitglieder, wie gesagt, zeitnah erwarten. |
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